Call for Contributions - IADA 70 – Next Generation Talks
Im Jahr 2027 feiert die IADA ihr 70-jähriges Bestehen – ein besonderes Ereignis, das wir gemeinsam mit unseren Mitgliedern, Partnern und allen Interessierten begehen möchten. Dieses Jubiläumsjahr wird neue Formate des Austauschs, neue Impulse, inspirierende Vorträge und wertvolle Networking-Möglichkeiten bieten. Wir möchten hier insbesondere alle Studierenden und Berufseinsteiger*innen einladen, ihre Projekte, Forschungsansätze und Best-Practice-Beispiele vorzustellen und sich miteinander zu vernetzen.
Die Students Sessions Online zielen darauf ab, aktuelle Themen des Studiums zu beleuchten und einen Einblick in die verschiedene Ausbildungsstätten der Restaurierung und Konservierung von Kunst und Archiv-und Bibliotheksgut auf Papier zu bekommen. Der Austausch über Praktiken, Probleme und Lösungen soll den Blick für gegenwärtige Strömungen und die Spezialisierungen der nächsten Generation eröffnen.
3 Sessions – 3 Themen:
- “Whatever works – Kreative Lösungen in der Restaurierungspraxis”
- “New but untestet – Neue Lösungen für alte Probleme”
- “Most favorite – Mein Lieblingsobjekt aus dem Studium”
Termine Student Sessions Online:
- 4. März 2027
- 11. März 2027
- 18. März 2027
Einreichungsfrist für Contributions:
- 31. Oktober 2026
Weitere Informationen findet ihr im Anhang und unter folgendem Link:
Next Generation Talks - IADA
next-generation-sessions_cfp_de-1.pdf
Call for Papers Restaurierungspraxis im Wandel: Materialien, Methoden und Techniken Jahrestagung Schweizerischer Verband für Konservierung und Restaurierung (SKR) am 24. und 25. September 2027
Die Restaurierungs- und Konservierungspraxis befindet sich laufend im Wandel. Neue
Materialien, innovative Methoden und technische Entwicklungen erweitern die Möglichkeiten
unserer Berufspraxis und werfen zugleich neue Fragen hinsichtlich ihrer Anwendung,
Bewertung und langfristigen Wirkung auf.
Die Tagung des Schweizerischen Verbands für Konservierung und Restaurierung (SKR)
widmet sich den Veränderungen und Entwicklungen in der Restaurierungspraxis. Im Fokus
stehen sowohl praxisbezogene Erfahrungen aus der täglichen Arbeit als auch aktuelle
Forschungsprojekte und wissenschaftliche Erkenntnisse, die neue Perspektiven für die
Konservierung und Restaurierung eröffnen.
Wir laden Restaurator:innen, Konservator:innen, Forschende sowie Fachpersonen verwandter
Disziplinen ein, Beiträge einzureichen. Mögliche Themenbereiche umfassen unter anderem:
• neue oder weiterentwickelte Materialien in der Restaurierung
• innovative Untersuchungs-, Konservierungs- und Restaurierungsmethoden
• technische Entwicklungen und digitale Werkzeuge
• Evaluierung und Langzeitbeobachtung von Verfahren
• Fallstudien aus der Praxis
• aktuelle Forschungsprojekte und interdisziplinäre Ansätze
Weitere Informationen findet ihr im Anhang:
call-for-papers_jahrestagung_skr_2027.pdf
ÖRV- Jour fixe Restauratorische Planung und Umsetzung der Modeausstellung Farbenspiel – Mode aus vier Jahrhunderten im Wien Museum
Die neue Sonderausstellung „Farbenspiel – Mode aus vier Jahrhunderten“ im Wien Museum erzählt anhand von rund 350 Kleidungsstücken aus der einzigartigen Modesammlung des Museums eine faszinierende Kulturgeschichte der Mode.
Im Rahmen des ÖRV Jour Fixe führt die Textilrestauratorin Britta Schwenck durch die Ausstellung und gewährt einen Blick hinter die Kulissen. Als verantwortliche Restauratorin für die Erhaltung und Präsentation der ausgestellten Objekte berichtet sie über die konservatorischen Herausforderungen bei der Vorbereitung einer Ausstellung dieser Größenordnung – von der Ausstellungsarchitektur und den räumlichen Rahmenbedingungen über Transport und Montage bis hin zur konservatorisch geeigneten Präsentation der zahlreichen textilen Objekte.
Das Wien Museum lädt alle Mitglieder des ÖRV im Rahmen des Jour Fixe zu einem kostenlosen Besuch der Sonderausstellung ein.
Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
Anmeldung bis 20.10.2026 an:
Werkstattgespräch: Umgang mit Textilien in Museen
Textilien gehören zu den empfindlichsten Objekten in musealen Sammlungen. Ob historische Kleidung, Fahnen oder textile Alltagsgegenstände – ihr Erhalt erfordert besonderes Fachwissen und Sorgfalt.
Worum geht es?
In diesem Werkstattgespräch erhalten Sie umfassende Einblicke in den fachgerechten Umgang mit Textilien im Museum. Eva Schantl, akademische Restauratorin mit Spezialisierung auf Textilien, vermittelt praxisnahes Wissen zu allen wesentlichen Aspekten der Textilpflege und -präsentation.
Zunächst klären wir grundlegende Fragen: Was zählt überhaupt zu Textilien im musealen Kontext? Ein Schwerpunkt liegt auf vorbeugenden Maßnahmen: Wie und womit reinigt man Textilien im Museum? Worauf muss man bei der Präsentation achten? Wie und wodurch entstehen Schäden an historischen Stoffen?
Unsichtbar und ungebeten: Wenn Motten und Käfer in Samt und Seide einziehen, ist Detektivarbeit gefragt. Wir werden gemeinsam einen Blick hinter die Kulissen des musealen Schädlingsmanagements werfen und Fragen wie die folgenden beantworten: Wie erkenne ich Befallsspuren? Welche Sofortmaßnahmen kann ich ergreifen und was kann ich präventiv tun, um die ungebetenen Gäste erst gar nicht ins Haus zu bekommen?
Mit
Eva Schantl, Restauratorin für Textilien
Anmeldung
E-Mail:
Veranstaltet von:
Museumsforum Steiermark
Weitere Inormationen findet ihr unter folgendem Link:
Programm: 20 Museen und 1 Zoo in Graz und der Steiermark
Fachsymposium „Licht- und Lebensqualität“ – kurz LiLe - up:date MUSEUMSLICHT und LICHTQUALITÄT
Die LiTG lädt in bewährter Tradition auch 2026 zum Informations- und Erfahrungsaustausch nach Weimar ins Bienenmuseum ein. Das Symposium ist in Fach- und in Anwendungskreisen und vorallem bei Experten eine gesetzte Marke und ausgerichtet auf kontroversen, kreativen Austausch ganz unterschiedlicher Akteure zur Lichtanwendung auf Grundlage validierter Forschungsergebnisse, Praxiserfahrungen und -erfordernissen, diesmal zum Schwerpunkt „MUSEUMSLICHT“.
LICHTQUALITÄT in Museen und Ausstellungen steht in einem besonderen interdiziplinären Kontext von Kunst, Kunstwissenschaft und Lichttechnik und -gestaltung. Im klassischen Sinn ging es dabei um Ziele wie (konservatorische) Sicherheit, Wohlergehen und Gestaltung. Längst ist unbestritten: Das Thema Licht ist dabei nicht nur in der Kunstgeschichte und Konservatorik, sondern auch im Marketing und der Wahrnehmung verwurzelt und erreicht längst auch die (Innen-) Raumgestaltung, Gebäudetechnik und IT-Branche. Sind Beleuchtungsanlagen mehrseitig durchdacht, gut geplant und fachgerecht ausgeführt, werden Museums- und Ausstellungsräume, Exponate aller Art und damit diese Erlebnisbereiche insgesamt sicherer, attraktiver, gesünder und nachhaltiger.
Was genau ist aber SICHERES LICHT, was ist LICHTQUALITÄT in Museen, Galerien, Ausstellungen und Kunstwerken im Freien? Wie beschreiben dies Experten aus unterschiedlichen Branchen? Was genau meinen Museumsbetreiber, Lichtplanende, Ingenieure und deren Bauherren, wenn „Gutes Licht“ vereinbart ist? Und worauf muss geachtet und wie dann wirklich geplant werden? Wie korrespondieren die normative technische Begriffswelt (bspw. DIN EN 16163:2025) als anerkannte Regeln der Technik mit dem aktuellen Stand der Wissenschaft aus der Kunst- und Geisteswissenschaft, Philosophie u. a. „Randgebieten“? Was kommt zum Thema LICHTQUALITÄT bei Ausstellern und Besuchern an?
Antworten dazu und zu weiteren offenen Fragen gibt es 2026 in Weimar. Dazu gibt es Diskussionen mit Experten, Nutzern und mit unterschiedlichen Akteuren „rund ums Licht“. Die LiLe bietet dazu wie immer eine einzigartige Plattform zum Zuhören, Austauschen und Diskutieren mit einem expliziten Fokus auf den offenen fachlichen Diskurs über die Disziplinen hinweg. Hier konzentrieren sich Experten interdiziplinär ganz auf die Bedürfnisse von Museen und Ausstellungen und fixieren den Mehrwert von LICHTQUALITÄT in Planung und Anwendung für die Praxis.
Weitere Informationen findet ihr im Anhang und unter folgendem Link:
wm_tage_der_restaurierung2026_professionals.pdf
LiLe 2026 - LiTG, Deutsche Gesellschaft für LichtTechnik und LichtGestaltung e. V.
LiLe im Oktober 2026 - LiTG, Deutsche Gesellschaft für LichtTechnik und LichtGestaltung e. V.
Fachgespräch: Gotische Möbel im kulturellen Kontext
Das Salzburg Museum lädt in Kooperation mit dem Bundesdenkmalamt im Rahmen der Ausstellung „Meisterwerke der Möbelkunst – Salzburg 1450–1500" zum Fachgespräch im Bergbau- & Gotikmuseum Leogang. Unter der Leitung von Eva Hody (Landeskonservatorin für Salzburg, Bundesdenkmalamt) und Peter Husty (Ausstellungs- und Chefkurator Salzburg Museum) beleuchten Fachleute das Thema in kurzen Fachvorträgen und einer gemeinsamen Diskussion.
Anmeldung bis 9.10.2026 erforderlich:
Weitere Informationen findet ihr unter:
Fachgespräch: Gotische Möbel im kulturellen Kontext
23rd Eurographics Workshop on Graphics and Cultural Heritage (GCH 2026)
The 23rd Eurographics Workshop on Graphics and Cultural Heritage (GCH 2026) will take place in Barcelona, Catalonia from November 2nd to November 5th at Universitat Politècnica de Catalunya.
GCH brings together researchers, professionals, and institutions dedicated to the preservation, analysis, and communication of cultural heritage through computer graphics and visual technologies.
Hosted in Barcelona — a city where history, art, and innovation meet — this edition will provide a vibrant forum to exchange ideas, present new research, and explore emerging methods for digital engagement with our shared heritage.
We warmly invite you to join us in Barcelona to help shape the future of cultural heritage in the digital age.
Weitere Informationen findet ihr unter folgedem Link:
GCH 2026 - Graphics and Cultural Heritage. Barcelona, November 2-5 | GCH 2026 – Barcelona, November 2–5
denkmal – Europäische Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung
Die denkmal bringt alle zwei Jahre Fachleute, Institutionen, öffentliche Auftraggeber, Restauratorinnen und Restauratoren, Architekturbüros, Handwerksbetriebe, Wissenschaft und Denkmaleigentümer aus zahlreichen Ländern in Leipzig zusammen.
Neben der Fachausstellung bietet die denkmal ein umfangreiches internationales Fachprogramm mit Vorträgen, Tagungen, Workshops und zahlreichen Möglichkeiten zum fachlichen Austausch.
Informationen zur denkmal:
https://www.denkmal-leipzig.de/
Aussteller & Produkte:
https://www.denkmal-leipzig.de/de/aussteller-produkte/
Fachprogramm:
https://www.denkmal-leipzig.de/de/programm/
Workshop: Künstliche Intelligenz und Denkmalpflege
Künstliche Intelligenz (KI) hat bereits enormen Einfluss auf unseren Alltag genommen und gewinnt natürlich auch für die Denkmalpflege stetig an Bedeutung: KI-Technologien werden z. B. für Klassifizierungs- und Annotationsaufgaben in der Verwaltung, zur Schadens- und Mustererkennung in der konservatorischen Praxis oder zur Zustandsbewertung von Kulturgut eingesetzt. Somit kann KI die Denkmalpflege dabei unterstützen, Daten effizienter zu analysieren, Restaurierungsprozesse zu optimieren und Erhaltungszustände präzise zu überwachen. Beim Einsatz von KI in der Wissensvermittlung bestehen Risiken durch Fehlinformationen sowie rechtliche und ethische Fragestellungen. Darüber hinaus hängt die Zuverlässigkeit von KI-Anwendungen maßgeblich von der Qualität und semantischen Erschließung der zugrundeliegenden Datensätze ab. Gerade bei heterogenen und sensiblen Kulturdaten ist eine sorgfältige Datenaufbereitung unerlässlich, um verantwortungsvolle und wirksame Einsatzmöglichkeiten in Denkmalschutz und Denkmalpflege zu gewährleisten.
Weitere Informationen findet ihr im Anhang:
cfp_2026_workshop_ki_und_denkmalpflege.pdf
Das grüne Museum Museen, Archive, Depots: Nachhaltig planen, bauen und betreiben
Nachhaltigkeit ist ein zentrales Thema für Museen, Archive und Depots. Diese Institutionen bewahren Kulturgüter über Generationen hinweg – langfristiges Denken und verantwortungsvoller Ressourceneinsatz sind daher essenziell. Gleichzeitig stehen Bauprojekte wie Erweiterungen, Neubauten oder Umbauten unter erheblichem Innovations- und Kostendruck.
Wie lassen sich Nachhaltigkeit, Denkmalpflege und moderne Bauanforderungen vereinen? Soll ein Archiv oder Depot auf der grünen Wiese entstehen oder in einem denkmalgeschützten Bestandsbau? Welche Anforderungen ergeben sich aus der präventiven Konservierung? Diese und viele weitere Fragen stehen im Mittelpunkt von Das grüne Museum 2026.










