Lesung: Bernhard Freiherr Droste zu Hülshoff: "Welterbe in Gefahr Wie eine Menschheitsidee zum Spielball von Politik und Geld wurde"
<„Welterbe in Gefahr - Wie eine Menschheitsidee zum Spielball von Politik und Geld wurde" analysiert anhand von Fallbeispielen und persönlichen Erlebnissen des Autors die vielfachen Bedrohungen des Weltkultur- und Weltnaturerbes, von der Erosion des Multilateralismus und der internationalen Zusammenarbeit, dem Overtourism, dem Bauboom und Flächenfraß, bis zur Krise von Klima und Biodiversität. Darüber hinaus präsentiert der Autor mit seinem Acht-Punkte-Plan eine durchdachte Anleitung, das Welterbe mit seinen 1273 weltweiten Stätten – vom Amazonas-Regenwald bis Venedig – erfolgreich in die Zukunft zu führen.
Bernhard Freiherr Droste zu Hülshoff war Gründungsdirektor des UNESCO-Welterbezentrums in Paris und gefragter Berater internationaler Organisationen zum Welterbe. Nun, angesichts von gewachsenen Gefahren für das UNESCO-Welterbe, hat er mit weit über 80 Jahren nochmals zur Feder gegriffen, um zu warnen und Wege zur Rettung aufzuzeigen.
Mehr zum Buch und zum Autor auf: www.berndvondroste.com/
Anmeldung: https://www.alpenverein-austria.at/webcode=n261910 >
ÖRV- Jour fixe Restauratorische Planung und Umsetzung der Modeausstellung Farbenspiel – Mode aus vier Jahrhunderten im Wien Museum
Die neue Sonderausstellung „Farbenspiel – Mode aus vier Jahrhunderten“ im Wien Museum erzählt anhand von rund 350 Kleidungsstücken aus der einzigartigen Modesammlung des Museums eine faszinierende Kulturgeschichte der Mode.
Im Rahmen des ÖRV Jour Fixe führt die Textilrestauratorin Britta Schwenck durch die Ausstellung und gewährt einen Blick hinter die Kulissen. Als verantwortliche Restauratorin für die Erhaltung und Präsentation der ausgestellten Objekte berichtet sie über die konservatorischen Herausforderungen bei der Vorbereitung einer Ausstellung dieser Größenordnung – von der Ausstellungsarchitektur und den räumlichen Rahmenbedingungen über Transport und Montage bis hin zur konservatorisch geeigneten Präsentation der zahlreichen textilen Objekte.
Das Wien Museum lädt alle Mitglieder des ÖRV im Rahmen des Jour Fixe zu einem kostenlosen Besuch der Sonderausstellung ein.
Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
Anmeldung bis 20.10.2026 an:
Werkstattgespräch: Umgang mit Textilien in Museen
Textilien gehören zu den empfindlichsten Objekten in musealen Sammlungen. Ob historische Kleidung, Fahnen oder textile Alltagsgegenstände – ihr Erhalt erfordert besonderes Fachwissen und Sorgfalt.
Worum geht es?
In diesem Werkstattgespräch erhalten Sie umfassende Einblicke in den fachgerechten Umgang mit Textilien im Museum. Eva Schantl, akademische Restauratorin mit Spezialisierung auf Textilien, vermittelt praxisnahes Wissen zu allen wesentlichen Aspekten der Textilpflege und -präsentation.
Zunächst klären wir grundlegende Fragen: Was zählt überhaupt zu Textilien im musealen Kontext? Ein Schwerpunkt liegt auf vorbeugenden Maßnahmen: Wie und womit reinigt man Textilien im Museum? Worauf muss man bei der Präsentation achten? Wie und wodurch entstehen Schäden an historischen Stoffen?
Unsichtbar und ungebeten: Wenn Motten und Käfer in Samt und Seide einziehen, ist Detektivarbeit gefragt. Wir werden gemeinsam einen Blick hinter die Kulissen des musealen Schädlingsmanagements werfen und Fragen wie die folgenden beantworten: Wie erkenne ich Befallsspuren? Welche Sofortmaßnahmen kann ich ergreifen und was kann ich präventiv tun, um die ungebetenen Gäste erst gar nicht ins Haus zu bekommen?
Mit
Eva Schantl, Restauratorin für Textilien
Anmeldung
E-Mail:
Veranstaltet von:
Museumsforum Steiermark
Weitere Inormationen findet ihr unter folgendem Link:
Programm: 20 Museen und 1 Zoo in Graz und der Steiermark
Fachsymposium „Licht- und Lebensqualität“ – kurz LiLe - up:date MUSEUMSLICHT und LICHTQUALITÄT
Die LiTG lädt in bewährter Tradition auch 2026 zum Informations- und Erfahrungsaustausch nach Weimar ins Bienenmuseum ein. Das Symposium ist in Fach- und in Anwendungskreisen und vorallem bei Experten eine gesetzte Marke und ausgerichtet auf kontroversen, kreativen Austausch ganz unterschiedlicher Akteure zur Lichtanwendung auf Grundlage validierter Forschungsergebnisse, Praxiserfahrungen und -erfordernissen, diesmal zum Schwerpunkt „MUSEUMSLICHT“.
LICHTQUALITÄT in Museen und Ausstellungen steht in einem besonderen interdiziplinären Kontext von Kunst, Kunstwissenschaft und Lichttechnik und -gestaltung. Im klassischen Sinn ging es dabei um Ziele wie (konservatorische) Sicherheit, Wohlergehen und Gestaltung. Längst ist unbestritten: Das Thema Licht ist dabei nicht nur in der Kunstgeschichte und Konservatorik, sondern auch im Marketing und der Wahrnehmung verwurzelt und erreicht längst auch die (Innen-) Raumgestaltung, Gebäudetechnik und IT-Branche. Sind Beleuchtungsanlagen mehrseitig durchdacht, gut geplant und fachgerecht ausgeführt, werden Museums- und Ausstellungsräume, Exponate aller Art und damit diese Erlebnisbereiche insgesamt sicherer, attraktiver, gesünder und nachhaltiger.
Was genau ist aber SICHERES LICHT, was ist LICHTQUALITÄT in Museen, Galerien, Ausstellungen und Kunstwerken im Freien? Wie beschreiben dies Experten aus unterschiedlichen Branchen? Was genau meinen Museumsbetreiber, Lichtplanende, Ingenieure und deren Bauherren, wenn „Gutes Licht“ vereinbart ist? Und worauf muss geachtet und wie dann wirklich geplant werden? Wie korrespondieren die normative technische Begriffswelt (bspw. DIN EN 16163:2025) als anerkannte Regeln der Technik mit dem aktuellen Stand der Wissenschaft aus der Kunst- und Geisteswissenschaft, Philosophie u. a. „Randgebieten“? Was kommt zum Thema LICHTQUALITÄT bei Ausstellern und Besuchern an?
Antworten dazu und zu weiteren offenen Fragen gibt es 2026 in Weimar. Dazu gibt es Diskussionen mit Experten, Nutzern und mit unterschiedlichen Akteuren „rund ums Licht“. Die LiLe bietet dazu wie immer eine einzigartige Plattform zum Zuhören, Austauschen und Diskutieren mit einem expliziten Fokus auf den offenen fachlichen Diskurs über die Disziplinen hinweg. Hier konzentrieren sich Experten interdiziplinär ganz auf die Bedürfnisse von Museen und Ausstellungen und fixieren den Mehrwert von LICHTQUALITÄT in Planung und Anwendung für die Praxis.
Weitere Informationen findet ihr im Anhang und unter folgendem Link:
wm_tage_der_restaurierung2026_professionals.pdf
LiLe 2026 - LiTG, Deutsche Gesellschaft für LichtTechnik und LichtGestaltung e. V.
LiLe im Oktober 2026 - LiTG, Deutsche Gesellschaft für LichtTechnik und LichtGestaltung e. V.
Fachgespräch: Gotische Möbel im kulturellen Kontext
Das Salzburg Museum lädt in Kooperation mit dem Bundesdenkmalamt im Rahmen der Ausstellung „Meisterwerke der Möbelkunst – Salzburg 1450–1500" zum Fachgespräch im Bergbau- & Gotikmuseum Leogang. Unter der Leitung von Eva Hody (Landeskonservatorin für Salzburg, Bundesdenkmalamt) und Peter Husty (Ausstellungs- und Chefkurator Salzburg Museum) beleuchten Fachleute das Thema in kurzen Fachvorträgen und einer gemeinsamen Diskussion.
Anmeldung bis 9.10.2026 erforderlich:
Weitere Informationen findet ihr unter:
Fachgespräch: Gotische Möbel im kulturellen Kontext
23rd Eurographics Workshop on Graphics and Cultural Heritage (GCH 2026)
The 23rd Eurographics Workshop on Graphics and Cultural Heritage (GCH 2026) will take place in Barcelona, Catalonia from November 2nd to November 5th at Universitat Politècnica de Catalunya.
GCH brings together researchers, professionals, and institutions dedicated to the preservation, analysis, and communication of cultural heritage through computer graphics and visual technologies.
Hosted in Barcelona — a city where history, art, and innovation meet — this edition will provide a vibrant forum to exchange ideas, present new research, and explore emerging methods for digital engagement with our shared heritage.
We warmly invite you to join us in Barcelona to help shape the future of cultural heritage in the digital age.
Weitere Informationen findet ihr unter folgedem Link:
GCH 2026 - Graphics and Cultural Heritage. Barcelona, November 2-5 | GCH 2026 – Barcelona, November 2–5
denkmal – Europäische Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung
Die denkmal bringt alle zwei Jahre Fachleute, Institutionen, öffentliche Auftraggeber, Restauratorinnen und Restauratoren, Architekturbüros, Handwerksbetriebe, Wissenschaft und Denkmaleigentümer aus zahlreichen Ländern in Leipzig zusammen.
Neben der Fachausstellung bietet die denkmal ein umfangreiches internationales Fachprogramm mit Vorträgen, Tagungen, Workshops und zahlreichen Möglichkeiten zum fachlichen Austausch.
Informationen zur denkmal:
https://www.denkmal-leipzig.de/
Aussteller & Produkte:
https://www.denkmal-leipzig.de/de/aussteller-produkte/
Fachprogramm:
https://www.denkmal-leipzig.de/de/programm/
Workshop: Künstliche Intelligenz und Denkmalpflege
Künstliche Intelligenz (KI) hat bereits enormen Einfluss auf unseren Alltag genommen und gewinnt natürlich auch für die Denkmalpflege stetig an Bedeutung: KI-Technologien werden z. B. für Klassifizierungs- und Annotationsaufgaben in der Verwaltung, zur Schadens- und Mustererkennung in der konservatorischen Praxis oder zur Zustandsbewertung von Kulturgut eingesetzt. Somit kann KI die Denkmalpflege dabei unterstützen, Daten effizienter zu analysieren, Restaurierungsprozesse zu optimieren und Erhaltungszustände präzise zu überwachen. Beim Einsatz von KI in der Wissensvermittlung bestehen Risiken durch Fehlinformationen sowie rechtliche und ethische Fragestellungen. Darüber hinaus hängt die Zuverlässigkeit von KI-Anwendungen maßgeblich von der Qualität und semantischen Erschließung der zugrundeliegenden Datensätze ab. Gerade bei heterogenen und sensiblen Kulturdaten ist eine sorgfältige Datenaufbereitung unerlässlich, um verantwortungsvolle und wirksame Einsatzmöglichkeiten in Denkmalschutz und Denkmalpflege zu gewährleisten.
Weitere Informationen findet ihr im Anhang:
cfp_2026_workshop_ki_und_denkmalpflege.pdf
Das grüne Museum Museen, Archive, Depots: Nachhaltig planen, bauen und betreiben
Nachhaltigkeit ist ein zentrales Thema für Museen, Archive und Depots. Diese Institutionen bewahren Kulturgüter über Generationen hinweg – langfristiges Denken und verantwortungsvoller Ressourceneinsatz sind daher essenziell. Gleichzeitig stehen Bauprojekte wie Erweiterungen, Neubauten oder Umbauten unter erheblichem Innovations- und Kostendruck.
Wie lassen sich Nachhaltigkeit, Denkmalpflege und moderne Bauanforderungen vereinen? Soll ein Archiv oder Depot auf der grünen Wiese entstehen oder in einem denkmalgeschützten Bestandsbau? Welche Anforderungen ergeben sich aus der präventiven Konservierung? Diese und viele weitere Fragen stehen im Mittelpunkt von Das grüne Museum 2026.
CHNT31 – Getting Dirty: Back to the Roots of Cultural Heritage Work - Heritage in Action: From the Field to the Future
Introduction
Cultural heritage is understood most clearly when encountered in the places where it originates: in the field, within historic structures, and across landscapes shaped by human activity. Archaeological and architectural research form the basis for interpreting these cultural environments, while World Heritage frameworks highlight established principles for long-term protection, management, and communication of both their tangible and intangible values.
Digital technologies—whether applied in surveying, documentation, analysis, or interpretive work—play a decisive role across the heritage field. Yet their true significance emerges not in controlled settings, but in real operational contexts, where dust, weather, material decay, human presence, and logistical constraints influence every choice. It is within this dynamic space—where scientific research, management responsibilities, and communication objectives intersect—that contemporary heritage practice takes shape.
CHNT31 brings these dimensions together by returning to the roots of cultural heritage practice.
We examine how digital methods perform under real-world conditions, how diverse areas of heritage research inform management strategies, expand our understanding of World Heritage, and support the meaningful communication of its values to varied audiences. At the same time, and in line with the broader UNESCO mission, the conference creates a forum to address human experience, participation, and ethical considerations—factors that shape how heritage is perceived, engaged with, and transmitted to future generations.
CHNT31 holistically addresses the diverse actors that shape the heritage field—researchers, digital specialists, practitioners, managers, and those who often combine several of these roles. Preserving the 30-year tradition of CHNT, the conference continues and strengthens a dialogue in which developing, testing, and refining digital methods is inseparable from their use in protecting, interpreting, and sustaining cultural heritage. It builds on an ongoing exchange where research responds to practical demands, and where real-world challenges stimulate new directions for investigation.
The conference invites researchers, practitioners, site managers, policy actors, students, and community representatives to jointly reflect on the shared responsibilities and opportunities that arise when scientific knowledge, digital innovation, and management practice intersect.
Programme: Programme CHNT31 – CHNT
Weitere Informationen findet ihr unter folgendem Link:
CHNT – Cultural Heritage – NextGen | Innovative approaches in Documentation, Research, Management and Education










