Externe Veranstaltungen
Methylcellulose-Schaum Workshop
Wir laden euch herzlich zu einem eintägigen Workshop rund um MC-Schäume ein! Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Themen wie Hot-Foamed MC-Schäume, die Doppelspritzen-Technik und reaktivierbare Schäume.
!! Dieser Workshop ist bereits ausgebucht, daher ist keine Anmeldung mehr möglich!!
Vorteile: Ermäßigte Teilnahmegebühr für ÖRV-Mitglieder!
Weitere Details zur Anmeldung findet ihr im folgenden Folder.
CICS-Ringvorlesung (Hybrid): Klebung in der Steinrestaurierung: Grundlagen, Erfahrungen, Fallbeispiele
In der Stein- und Keramikrestaurierung ist das Kleben von Fragmenten eine elementare Aufgabe, denn oft werden Kunst- und Kulturgüter erst durch das Zusammenfügen für den Betrachter wieder erlebbar. Die Palette der verfügbaren Klebstoffe ist breit, die Entscheidung für das richtige Material für die jeweilige Aufgabenstellung setzt zunächst physikalische und chemische Grundkenntnisse voraus. Weiterhin werden die Klebstoffe nach Aushärtungsmechanismus und chemischer Zusammensetzung charakterisiert und eingeordnet. Die handwerkliche Umsetzung von Klebungen wird anhand von vielfältigen Fallbeispiele aus der Berufspraxis illustriert. Eine große Herausforderung sind Klebeinjektionen in der Baudenkmalpflege oder an Skulpturen, auch hierzu werden praktische Erfahrungen vorgestellt.
Österreichischer Welterbetag 2025
Am 18. April begehen die zwölf Österreichischen Welterbestätten jedes Jahr den „Österreichischen Welterbetag“. Als gemeinsamer Aktionstag soll er dazu beitragen, auf das UNESCO-Welterbe in Österreich aufmerksam zu machen und Bewusstsein dafür zu schaffen, dass es steter Bemühungen bedarf, diese einzigartigen Kultur- und Naturschätze vor Verfall oder Zerstörung zu bewahren. Die zwölf Österreichischen Welterbestätten möchten im Rahmen dieses Tages das Welterbe in Österreich erlebbar und erfahrbar machen. Spezielle Veranstaltungen und Aktionen -vor Ort und online – ermöglichen ungewohnte Blicke auf Altbekanntes, eröffnen neue Perspektiven oder vermitteln einen Eindruck von der Arbeit und den Bemühungen zum Schutz und Erhalt dieser einzigartigen Orte.
Österreichischer Welterbetag 2025 – Führung im Großen Kassasaal der Postsparkasse
Am 18. April ist Welterbetag! Ein vielfältiges Programm an Veranstaltungen und Aktionen zeigt an diesem Tag die Vielfalt und Facetten des UNESCO Welterbes auf und macht die zwölf Welterbestätten in Österreich erlebbar und erfahrbar. Das Institut für Konservierung und Restaurierung beteiligt sich mit zwei Spezialführungen zu Material und Materialität im Großen Kassasaal der Postsparkasse, welche Teil der Welterbestätte Historisches Zentrum von Wien ist.
CICS-Ringvorlesung (Online): Inherent Vice, or: How I learned to stop worrying and love shattered silk
Fashion and textile collections are deeply affected by inherent vice, consisting of fragile objects never meant to last indefinitely. Likewise, museum storage often suffers from inherent faults rooted in biased ideologies. With these overlapping complexities in mind, conservation and curatorial staff from the Rhode Island School of Design Museum organized an interdisciplinary, year-long project entitled Inherent Vice, encompassing gallery exhibitions, coursework, and artistic collaborations designed to engage students and the public with the nuances of textile deterioration. The resulting project is a case study of how conservators leveraged preservation work, often isolated behind closed doors, to encourage collaborative engagement. The success of this project relied on multiple factors: willingness to collaborate without a predefined end goal, a focus on non-linear and abstract outcomes, and comfort with a fluid concept of what a conservator’s role is and should be. Our collaborative work highlighted how teaching about conservation in non-traditional arenas can build relationships and enrich creative practice beyond the walls of a museum. It allowed us to explore how innovative approaches to deterioration – and accepting that things fall apart in the first place – can be a generative, ethical part of textile conservation practice.
CICS-Ringvorlesung (Hybrid): The contribution of multiphoton microscopy to our knowledge of parchments
Multiphoton microscopy, also called non-linear optical (NLO) microscopy, is an optical imaging technique widely developed in the biomedical field, but relatively new and promising for the non-invasive analysis of heritage materials. This technique is particularly efficient to investigate skin-based materials at the microscopic scale, especially parchments, since it can visualise the collagen fibre organisation within the material from the collection of the second harmonic generation (SHG) signal. The simultaneous collection of fluorescence signals by the same NLO microscope can also reveal the presence of interacting fluorescent materials such as fat, elastin and keratin, remaining from the skin preparation, or gelatin, resulting from collagen degradation. When applied to historical parchments and manuscripts, NLO microscopy sometimes reveals very different morphology of collagen fibres and signals collected, likely associated to various factors in the life of the object. Based on experiments set up on modern parchments and measurements made on historical objects, we will demonstrate how the technique can contribute to our knowledge on the manufacturing, the degradation and the impact of some restoration treatment of parchments.
CICS-Ringvorlesung (Hybrid): Was wissen wir über Kulturgutzerstörung? Zum Umgang mit einem tagesaktuellen Phänomen
Kulturgutzerstörung ist ein weltweites und dennoch alltägliches Phänomen: politische Aktivisten besprühen und zerschneiden Gemälde, technische Defekte führen zu Bibliotheksbränden und in Kriegszeiten wird national bedeutsames Kulturerbe zur Zielscheibe. Trotz bestehender Gesetze und Konventionen gewinnen wir nur schwierig Überblick über die Motive und Umstände dieser Vernichtungen. Der Vortrag thematisiert diese Wissenslücke im Kulturgutschutz und zeigt anhand verschiedener Ansätze und Projekte, mit welchen Methoden Wissen über die Schädigung ermittelt wird und welche Reichweite und Effizienz diese Methoden aufweisen.
The International Iron Gall Ink Meeting 2025: Towards Sustainable Preservation (IGI2025)
The International Iron Gall Ink Meeting 2025: Towards Sustainable Preservation (IGI2025) will occur in Portugal from May 7 to 9, 2025. The oral and poster sessions will be held at Caparica Campus, near Lisbon, on May 8 and 9 . On May 7 we have exciting workshops planned. The meeting is organized by Requimte, the Department of Conservation & Restoration at NOVA School of Science and Technology, the Faculty of Sciences at the University of Porto, and Instituto de Estudos Medievais at NOVA School of Social Sciences and Humanities, and Laboratório José de Figueiredo.
Salvaging Iron Gall Ink-Based Collections from Ink Corrosion, Fungal Attack, and Climate Change: Considering the Past and the Future will have the following topic
- Innovative Methodologies for The Preservation of Heritage Written with Iron Gall Inks
- Degradation Mechanisms of Iron Gall Inks
- Development/Evaluation of Conservation Treatments for Iron Gall Inked Objects
- Assessment Surveys of Iron Gall Inks Documents
- Case Studies.
Vortrag (Hybrid): Lücken und Ergänzungen - Die Filmrekonstruktion von "Das Donkosakenlied" (1930)
In Form eines Werkstattberichts stellt die Filmrestauratorin Rita Clemens (Bundesarchiv) die Restaurierung des späten Stummfilms "Das Donkosakenlied" (1930) vor. Der Entscheidungsprozess zur Rekonstruktion der deutschen Fassung des Films wird erläutert und diskutiert. An diesem Beispiel werden die Herausforderungen veranschaulicht, denen sich Filmrestaurator:innen im Umgang mit unvollständigen Filmwerken gegenübersehen.
CICS-Ringvorlesung (Hybrid): PoCo – Polychromie Conservering. Ein Trainingsprogramm zur Skulpturenrestaurierung des SRAL
Bedeutende polychrome Werke aus Stein und Holz befinden sich in niederländischen Kirchen, Museen und Sammlungen. Das Studienangebot für Skulpturenrestaurierung war jedoch seit jeher begrenzt und ist nun gänzlich verschwunden. Um das vorhandene Wissen an die nächste Generation weiterzugeben hat das SRAL einmalig ein dreijähriges Ausbildungsprogramm initiiert, bei dem auch das CICS Kooperationspartner ist. Angesichts ähnlich dramatischer Entwicklungen in Deutschland ist dieser Ansatz besonders bemerkenswert.











