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Dekorationsmalerei im Saal 28 im NHM Wien

Veranstaltungskalender

In unserem Veranstaltungskalender werden neben den zahlreichen verbandsinternen Formaten, wie regelmäßigen Jour Fixes, Workshops und Seminaren, Symposien und Tagungen (dunkelrot markiert) auch ein breitgefächertes Programm unterschiedlicher nationaler und internationaler Veranstaltungen angekündigt (grau markiert).

Die individuellen Teilnahmebedingungen sind den jeweiligen Veranstaltungshinweisen oder den jeweiligen Links zu entnehmen.

Grundsätzlich können an den ÖRV-Formaten auch Nichtmitglieder teilnehmen, sofern freie Kapazitäten verfügbar sind.

Entsprechende Anfragen senden Sie bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

Externe Veranstaltungen

06
Feb.
2026

Hybrid-Veranstaltung: Graduiertentag 2026 der Fachhochschule Potsdam

06.02.2026
Potsdam

Studiengangsleitung Konservierung und Restaurierung der Fachhochschule Potsdam lädt zum Graduiertentag 2026 ein:

Wir möchten Sie gerne auf unseren Graduiertentag aufmerksam machen, dessen Programm Sie im Anhang finden. Er findet in Präsenz und online am Freitag, den 6. Februar 2026 statt. 

Die Abschlussarbeiten sind sehr vielseitig und geben Ihnen einen Eindruck davon, mit welch unterschiedlichen Themen sich die Studierenden beschäftigen. Daran möchten wir Sie gerne teilhaben lassen.

Wir freuen uns darauf, Sie persönlich oder über das Internet bei uns begrüßen zu dürfen.

Weitere Inforamtionen finden Sie hier:
pdff_graduiertentag_2026_02.pdf

13
Feb.
2026

EINLADUNG ZUR THEMENWERKSTATT - „Rahmenbedingungen“ Die Glasmalerei und ihre Anschlussgewerke

13.02.2026 10:15
Stephansdom und Hofburg

 

Glasmalereien sind als ein integraler Bestandteil einer spezifischen Architektur geplant, entworfen und ausgeführt worden. In ihrer gestalterischen und künstlerischen Dimension beziehen diese Werke ihre Wirkung wesentlich aus dem architektonischen Umfeld. Abseits dieser Perspektive bleiben jedoch die unmittelbar angrenzenden Anschlussgewerke häufig unbeachtet.

13
Feb.
2026

PRÄSENTATION DER RESTAURIERUNGSBLÄTTER 41 mit Rahmenprogramm und Umtrunk

13.02.2026 16:00
Vordere Zollamtsstraße 7 (Universität für angewandte Kunst Wien) im Flux 1 im 3. OG


Das Vorstandsteam des IIC Austria lädt zur einer Feier anlässlich des Erscheinens von Band 41 der Restaurierungsblätter . 

Programm:
16 Uhr Begrüßung durch Univ.-Ass. Mag.art. Dr.phil. Johanna Runkel, Conservation Institute, Universität für angewandte Kunst Wien

16:15 Uhr Vorstellung der Restaurierungsblätter - Papers in Conservation, Band 41

16: 30 Uhr Vortrag von Dipl.-Rest. Franziska Schubert: "Puzzle oder ewiges Fragment? Die römerzeitlichen Wandmalereifragmente aus dem Liber Prater Vereinshaus in Virunum - konservatorische und restauratorische Strategien"

17-18 Uhr Umtrunk


Anmeldung bis spätestens 12.02.2026.

Aufgrund von technischen Problemen bitten wir um nochmalige Anmeldung unter
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25
Feb.
2026

Vortrag von Architekt Rainer Kriebel: "Weiterbauen mit Maß - Sanierung im historischen Kontext"

25.02.2026 19:00
Lendhafen, Lendkai 17 (Mariahilferplatz), Graz

Bauen im Bestand oder besser "Bauen im Welterbe" ist eine spezielle Aufgabe, auf die sich Architekt Rainer Kriebel besonders gut versteht. In Welterbestätten wie Bamberg, Würzburg oder Bad Kissingen fordert das Weiterbauen eine besonders intensive Auseinandersetzung mit dem historischen Bestand! 

Das Internationale Städteforum in Graz - ISG ist heuer 50 Jahre alt und ausgehend von seiner Gründungsgeschichte, die mit der "Rettung der Grazer Altstadt" verbunden ist, ist das Bauen im Bestand ein Thema, das seit Einführung des Altstadtschutzes in Graz diskutiert wird. Die Ernennung zum UNESCO Welterbe hat dem Thema für Graz noch mehr Brisanz verliehen. Wie also sieht das "Weiterbauen mit Maß und die Sanierung im historischen Kontext" nach Rainer Kriebel aus? Was fügt sich in eine Altstadt, in eine Welterbestadt ein?

Wir laden Sie herzlich zu einem spannenden Vortrag ein und freuen uns auf einen geselligen Abschluss!

 

10
März
2026

Fachvortrag: Ein historisches Seitenruder im Fokus Vortrag von Victoria Michlmayer, Holzrestauratorin am Heeresgeschichtlichen Museum

Victoria Michlmayer studierte Konservierung und Restaurierung mit Schwerpunkt auf Objekte aus Holz an der Akademie der bildenden Künste Wien, wo sie in ihrer Diplomarbeit einen grünen Schreibsekretär von Josef Frank aus dem Wien Museum untersuchte und restaurierte. Im transkulturellen Masterstudium Cultural Heritage Conservation and Management an der Universität für angewandte Kunst Wien erforschte sie die Wechselwirkungen zwischen UNESCO-Standards und lokalen Praktiken in Thailand. Ihr erstes Projekt im HGM ist das historische Seitenruder eines Seeflugzeugs aus den Jahren 1914–1916 aus einem Metallrohr und Spannlack, dessen polychrome Fassung sie derzeit untersucht und das sie im Rahmen ihres Antrittsvortrags vorstellen wird.

ANMELDUNG (Eintritt frei)

https://www.hgm.at/events/details/ein-historisches-seitenruder-im-fokus-10-03-2026

12
März
2026

Heritage Talks | Conservation and Care of Outdoor Bronzes on Vienna’s Ringstraße - Research and Practice in an International Context

12.03.2026 09:00 -18:00

Das Bundesdenkmalamt lädt in Kooperation mit dem Institut für Konservierung und Restaurierung der Universität für angewandte Kunst Wien herzlich zum Fachgespräch

Conservation and Care of Outdoor Bronzes on Vienna’s Ringstraße | Research and Practice in an International Context

Die Veranstaltung widmet sich der Erhaltung und Pflege von Bronzeplastiken entlang der Wiener Ringstraße aus nationaler und internationaler Perspektive. Vorgestellt werden aktuelle Ergebnisse einer Evaluierung ausgewählter Objekte mit Fokus auf deren Erhaltungszustand sowie auf die zuletzt durchgeführten konservatorischen und restauratorischen Maßnahmen.

Im Rahmen eines geführten Spaziergangs entlang der Ringstraße werden diese Erkenntnisse durch kurze Impulsvorträge der Restauratorinnen und Restauratoren direkt an den Objekten vertieft.

Darüber hinaus geben internationale Fachvorträge ausgewiesener Expertinnen und Experten Einblick in aktuelle Forschungsansätze, Praxiserfahrungen und nachhaltige Strategien zur Erhaltung von Außenbronzen.

Eine abschließende Diskussionsrunde, moderiert von Martina Griesser-Stermscheg, Leiterin des Instituts für Konservierung und Restaurierung der Universität für angewandte Kunst Wien, bietet Raum für fachlichen Austausch und Vernetzung der Teilnehmenden.

Alle Vorträge finden in englischer Sprache statt.

Anmeldung bis 28.02.2026

Weitere Informationen findet ihr im Anhang und unter folgendem Link:
Heritage Talks | Conservation and Care of Outdoor Bronzes on Vienna’s Ringstraße
pdfprogramme_conservationcareoutdoorbronzes_fin.pdf

20
März
2026

Präsentation: Heritage Science Austria Projekt PHELETYPIA und Kick-off des neuen Projekts METENCO

20.03.2026 13:00 -18:00

Wir laden Sie herzlich zur Präsentation des abgeschlossenen Heritage Science Austria Projekts PHELETYPIA sowie zum
Kick-off des neuen Projekts METENCO ein. Beide Projekte werden im Rahmen des Förderprogrammes „Heritage Science
Austria“ der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und von der Nationalstiftung für Forschung, Technologie
und Entwicklung gefördert. Im Rahmen der Veranstaltung werden zentrale Forschungsergebnisse aus PHELETYPIA
vorgestellt und ein Ausblick auf die Zielsetzungen und Forschungsschwerpunkte von METENCO gegeben

Wir bitten um Anmeldung unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Weitere Informationen findet ihr im Anhang und unter folgendem Link:
pdfpheletypiametenco_invitation_2026-3.pdf
Heritage Science Austria 2.0

25
März
2026

Vortrag: World Archaeology Seminars – "Future Archaeology: Fragile Past" Lecture Series - Between Strikes and Memory, Stagnation and Hesitant Restoration

25.03.2026 17:30

Vortragende: Laure Salloum, Directorate General of Antiquities of Lebanon (DGA)

This lecture invites reflection on the impact of conflict on both archaeological heritage and lived spaces of memory, focusing on Baalbek (Lebanon) to show how the destruction of sites like Al-Manshiyya reveals the deep social and emotional value of places beyond their monumental.

Fragile Past: Destruction of Cultural Heritage in Crisis Zones ist eine Vortragsreihe, die die vielfältigen Dimensionen von Fragilität untersucht, welche das kulturelle Erbe in der Gegenwart betreffen. Eingeladen sind Wissenschaftler:innen, die unterschiedliche Kontexte beleuchten, in denen Kriege und Konflikte, Klimawandel, wirtschaftliche Instabilität sowie Entwicklungsprojekte archäologische Überreste, Kulturlandschaften, Museen, Archive und Objekte gefährden. Fragilität wird dabei nicht nur als physische Verwundbarkeit und materieller Verlust verstanden, sondern auch als ein Zustand, der durch politische Rahmenbedingungen, ethische Dilemmata, umstrittene Erinnerungen und ungleiche Machtverhältnisse geprägt ist. Sie umfasst ebenso schwieriges und dissonantes Erbe wie auch strukturelle und technische Herausforderungen der Konservierung, Dokumentation und Pflege in Museen und Archivsammlungen.

Die von der Einheit Heritage Science organisierte Vortragsreihe versteht sich im Dialog mit der Initiative Zukunftsarchäologie des OeAI als Beitrag zu einer Archäologie, die aktiv Verbindungen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft herstellt, interdisziplinäre Zusammenarbeit fördert und sich mit drängenden gesellschaftlichen Fragen zu Kulturerbe, Verantwortung und Resilienz auseinandersetzt.

Anmeldung: bis 23.03.2026: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

27
März
2026

18.Konservierungswissenschaftliches Kolloquium in Berlin/Brandenburg

27.03.2026 - 28.03.2026

SCHLOSS PFAUENINSEL – zwischen Rekonstruktion
und Konservierung
Das Sommerschlösschen auf der Pfaueninsel gehört zu den bedeutendsten zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Häusern der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG). Es wurde 1794 bis 1795 vom Hofzimmermeister Johann Gottlob Brendel für den preußischen König Friedrich Wilhelm II. als Fachwerkbau mit einer frühklassizistischen Innenausstattung errichtet. Während die äußere, einfache Holzverschalung wiederholt erneuert werden musste, blieb im Inneren die handwerklich und künstlerisch hochwertige wandfeste und mobile Ausstattung der Erbauungszeit erhalten. Im Herbst 2017 begannen mit einem interdisziplinären Team die Planung, Gesamtsanierung und Restaurierung des Schlosses. Umfassende, massive Arbeiten an der Baukonstruktion und der Gebäudehülle standen im Kontrast zu den hoch sensiblen Innenräumen mit Textil- und Papiertapeten, Boiserien, Tafelparketten, Wand- und Deckenmalereien. Die sieben Jahre dauernden Maßnahmen waren von fachlicher Komplexität, hoher Intensität, Detailreichtum und Erkenntniszuwachs geprägt – Anlass, die Ergebnisse in einem Kolloquium zu thematisieren und mit dem Tagungsband einem breiten Publikum zur Verfügung zu stellen. Berichtet wird von neuen Erkenntnissen in der Bauforschung, innovativer Maßnahmenplanung und Rekonstruktion der Gebäudehülle, bis zu vielfältigen Analyse- und Restaurierungsmethoden an der Innenausstattung mit überraschenden Ergebnissen der kunst-, restaurierungs- und naturwissenschaftlichen
Forschung.

Weitere Informationen findet ihr im Anhang:
pdff_kwk_18.konservierungswissenschaftliches_kolloquium_in_berlinbrandenburg.pdf

21
Apr.
2026

Gespräch: What is sacred? Care practices for museum collections.

21.04.2026 19:00 -20:00

Gespräch with Ayesha Fuentes, Elena Holzhausen and Claudia Augustat | In englischer Sprache
Teil der Reihe: Perspektiven im Dialog

Museums today are often seen as secular spaces, some actively trying to distance themselves from their religious etymological origins—the Greek word ‘mouseion’, meaning a temple of the Muses. Nonetheless, museums such as the Weltmuseum Wien continue to house ancestors and the dead, and contain powerful objects: Yurupari flutes from the Colombia-Brazil border are deliberately unseen in the exhibition, being spiritual entities that cannot be viewed by uninitiated individuals; in a related gesture, the altar ensemble of a spirit medium from Northeast Thailand was gifted to the museum as a space capable of containing the altar’s power.

This roundtable centers on the apparent contradiction that arises between the secular museum as a home to such spiritual artefacts, questioning whether the museum really is a secular space and how this status impacts the meaning, value, and care of the artefacts in collections.

The roundtable brings together the following panelists:

Ayesha Fuentes is an objects conservator and researcher specializing in the care and study of material religion. She has a PhD from SOAS University of London (2021) and is a graduate of the UCLA/Getty MA in Conservation of Archaeological and Ethnographic Materials in 2014. She recently completed a postdoc on access and conservation ethics for material heritage collections at the Museum of Archaeology and Anthropology, University of Cambridge, works frequently in collections across the Himalayas, and is currently Conservation Research Associate at Cambridge University Library. For more about her work, see www.ayeshafuentes.com.

Elena Holzhausen  is the diocesan chief conservator and head of the department for art and monument preservation. She studied art history, German studies, and Asian art at the universities of Würzburg, Heidelberg, and Vienna. Erzdiözese Wien, Referat für Kunst und Denkmalpflege  

Claudia Augustat holds a PhD in cultural anthropology and has been the head of the South America Collection at the Weltmuseum Wien since 2004. From 2015 to 2017, she served as the curatorial director of the reinstallation of the permanent exhibition at the Weltmuseum Wien. From 2019 to 2023, she was the project leader of the EU co-funded project Taking Care: Ethnographic and World Cultures Museums as Spaces of Care. Her research focuses on material culture and cultural memory, museums and colonialism, collaborative curatorship, and the decolonization of museum practice.

The roundtable will be moderated by Alisa Santikarn and Renée Riedler. 

An event organised in collaboration with GloCo Heritage Studies Vienna.

Weitere Informationen findet ihr unter folgendem Link:
What is sacred? Care practices for museum collections. - Führungen & Programm - Weltmuseum Wien