EINLADUNG ZUR THEMENWERKSTATT - „Rahmenbedingungen“ Die Glasmalerei und ihre Anschlussgewerke
Glasmalereien sind als ein integraler Bestandteil einer spezifischen Architektur geplant, entworfen und ausgeführt worden. In ihrer gestalterischen und künstlerischen Dimension beziehen diese Werke ihre Wirkung wesentlich aus dem architektonischen Umfeld. Abseits dieser Perspektive bleiben jedoch die unmittelbar angrenzenden Anschlussgewerke häufig unbeachtet. Diese als Rahmenstrukturen aus Stein, Putz, Eisen oder auch Holz sind unmittelbar mit der architektonischen Gestaltung von Räumen verbunden und stellen ein wichtiges technisches und gestalterisches Merkmal dar. Die Geschichte dieser Bauelemente ist nicht zwingend deckungsgleich mit jener der Glasmalereien, die sie in sich tragen, ebenso wie auch die Geschichte der Glasmalereien nur teilweise mit jener des Bauwerks korrelieren muss. So finden sich etwa mittelalterliche Anschlussgewerke, welche deutlich jüngere Glasmalereien rahmen. Nicht nur weitreichende, aber konservatorisch nachvollziehbare Maßnahmen wie Schutzverglasungen, sondern auch De- und Wiedermontagen von Glasmalereien ziehen unumgänglich Eingriffe am umliegenden Bestand mit sich. Dies gilt ebenso für die Installation neuer Glasgestaltungen in historischen Rahmensituationen.
Worin liegen die Herausforderungen, wie können diese erkannt werden und wie könnten Lösungen gestaltet werden? Welche Erfahrungen und Lehren könnten zukünftig zu einem differenzierteren Umgang mit Anschlussgewerken beitragen?
Weitere Informationen findet ihr hier:
einladung_themenwerkstatt_rahmenbedingungen_kollegium_glasmalerei_osterreich.pdf
Informationen zur Veranstaltung
| Datum | 13.02.2026 10:15 |
| Veranstaltungsort | Stephansdom und Hofburg |











